DC Press
Build your own knowledge base




Red_Hat_Enterprise_Linux4_Installationshandbuch_fuer_IBM_POWER_Architekturen S38
IBM Literatur für die iSeries

DC eBook Navigation nach Artikeln und Seitenzahlen
Documente Dieses eBuch wurde nicht von DC Press herausgegeben und steht in der Quellenangabe zum Download im Orginal bereit:
IBM Deutschland und IBM Redbooks englischsprachige Literatur

< eine Seite zurück | | eine Seite weiter >




Login OK, herzlich Willkommen: Loggedout
... Entschlüsselung Inhalte: erfolgreich
NEWSabonnenten Service

38
background image
28
Kapitel 2. Installation von Red Hat Enterprise Linux
2.14.3. Partitionsfelder
Über der Partitionshierarchie befinden sich Labels mit Informationen über die Partitionen, die Sie
erstellen. Die Kennungen werden wie folgt definiert:
·
Gerät: Dieses Feld zeigt den Gerätenamen der Partition an.
·
Mount-Punkt/RAID/Volumen: Ein Mount-Punkt ist der Ort der Verzeichnishierarchie, an dem ein
Datenträger existiert; der Datenträger wird an diesem Ort "gemountet". Dieses Feld gibt an, wo die
Partition gemountet wird. Wenn eine Partition vorhanden, aber nicht festgelegt ist, müssen Sie den
Mount-Punkt definieren. Doppelklicken Sie auf die Partition oder klicken Sie auf die Schaltfläche
Bearbeiten.
·
Typ: Dieses Feld gibt den Partitionstyp an (z.B ext2 oder ext3).
·
Format: Dieses Feld zeigt an, ob die erstellte Partition formatiert wird.
·
Größe: Dieses Feld gibt die Größe der Partition (in Megabytes) an.
·
Start: Dieses Feld zeigt den Zylinder Ihrer Festplatte an, an dem die Partition beginnt.
·
Ende: Dieses Feld zeigt den Zylinder Ihrer Festplatte an, an dem die Partition endet.
RAID-Gerät/LVM Volumengruppen-Member ausblenden: Wählen Sie diese Option aus, wenn
Sie nicht möchten, dass erstellte RAID-Geräte oder LVM-Member der Datenträgergruppe angezeigt
werden.
2.14.4. Empfohlenes Partitionsschema
Wenn Sie keinen anderweitigen Grund haben, empfehlen wir, die folgenden Partitionen zu erstellen:
·
Eine Swap-Partition (mindestens 256 MB) -- Swap-Partitionen dienen der Unterstützung von
virtuellem Speicher. In anderen Worten werden Daten auf eine Swap-Partition geschrieben, wenn
unzureichend Direktzugriffsspeicher (RAM) zur Verfügung steht.
Wenn Sie sich nicht sicher über die Größe der zu erstellendend Swap-Partition sind, dann neh-
men Sie einfach zwei mal die Speichergröße des Direktzugriffspeichers RAM auf Ihrem Rechner
(jedoch nicht mehr als 2 GB).
Das Festlegen der richtigen Menge an Swap-Space hängt von einer Anzahl von Faktoren ab, inklu-
sive der folgenden (nach Wichtigkeit in absteigender Reihenfolge):
·
Die Applikationen, die auf dem Rechner ablaufen.
·
Die Menge an installiertem physikalischem RAM.
·
Die Version des Betriebssystems.
Swap sollte der 2-fachen Menge an physikalischem RAM für bis zu 2 GB an physikalischem RAM
entsprechen und danach jeweils der 1-fachen Menge an physikalischem RAM für jede weitere
Menge über 2 GB, jedoch niemals weniger als 32 MB.
Wenn man diese Formel anwendet, würde somit ein System mit 2 GB physikalischem Speicher 4
GB Swap besitzen, wobei 3 GB physikalischer Speicher in 5 GB Swap resultieren. Das Erstellen
einer großen Swap-Space-Partition kann besonders dann hilfreich sein, wenn Sie planen Ihren RAM
zu einem späteren Zeitpunkt upzugraden.
Tipp
Wenn Ihr Partitionierungsschema eine Swap-Partition benötigt, die größer als 2 GB ist, so sollten
Sie eine zusätzliche Swap-Partition erstellen. Wenn Sie zB. 4 GB Swap benötigen, sollten Sie zwei
2 GB Swap-Partitionen erstellen. Wenn Sie 4 GB RAM besitzen, so sollten Sie 3 Swap-Partitionen
mit jeweils 2 GB erstellen. Red Hat Enterprise Linux unterstützt bis zu 32 Swap-Dateien.
< eine Seite zurück | | eine Seite weiter >






DC eBook Navigation nach Kapiteln und/oder Seitenzahlen
Documente Weitere kostenfreie eBook für IBM eServer besonders AS/400 iSeries i5 befinden sich unter www.dcpress.de.

Inhaltsverzeichnis / Navigation