Dezember 12_05 S18 - eNEWSolutions

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NEWSolutions ePaper 12_05 Seite 18

Aus rechtlichen Gründen ohne Abbildungen.
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sondern nur spezielle Objekte abdeckt. ,,Remote
Journaling
ist die primäre Lösung für IFS und
Datenbankobjekte und es darf nicht vergessen wer-
den, dass dies nur ein Teil der gesamten Lösung ist",
erläutert Steve Finnes.
iTera ergänzt seine Echo
2
Lösung mit Guardian
Save, wobei OS/400 Transaktionen auf eine Linux-
Maschine, einen Windows Server oder einen PC
unter Linux repliziert werden. Die Kunden können
mit dieser Lösung zwar nicht auf ein anderes iSeries
System umschalten, aber sie sind in der Lage, die
benötigten Daten im Ernstfall schnell zu extrahieren.
Kürzlich sind ACS (Associated Computer Systems)
und LightEdge Solutions eine Partnerschaft einge-
gangen, um eine Disaster Recovery-Lösung anzubie-
ten, mit der sich iSeries Systeme in ein LightEdge-
Kommunikationsnetzwerk integrieren lassen. Anders
als beim traditionellen Frame Relay-Verfahren, das
sich bei der Weiterleitung von Datenpaketen primär
auf die Endpunkte stützt, wird hier der gesamte Daten-
verkehr über das LightEdge IP WAN geleitet und kann
bei Bedarf beliebig umgeleitet werden. Ein Unterneh-
men mit angenommenen 20 Niederlassungen, bei dem
es zu einem Katastrophenfall kommt, kann eines der
drei Rechenzentren in Minneapolis, Des Moines oder
Kansas City nutzen und alle Transaktionsdaten, die
üblicherweise an die betroffene Niederlassung geleitet
würden, stattdessen an das gewählte Rechenzentrum
umleiten.
Solche Software- und Serviceoptionen bringen
deutliche Einsparungen mit sich und veranlassen
eine größere Anzahl von Unternehmen, Disaster
Recovery-Lösungen zu implementieren. ,,Da sich
die Kosten für eine Echtzeit-Replikation sowie ein
zweites iSeries System mittlerweile in erschwing-
lichen Kostenbereichen bewegen, kann man vorher-
sagen, dass solche Lösungen in vier bis fünf Jahren
für iSeries Betreiber zum Standard gehören", glaubt
Simon O'Sullivan, Vertriebsdirektor des Unterneh-
mens Maximum Availability. ,,Die Kosten werden
weiter sinken und die Replikationssoftware wird
noch leistungsfähiger werden, bis zu einem Punkt,
an dem sie den Charakter eines generell eingesetz-
ten, selbstverständlichen Betriebsmittels erreicht."
Der Kampf gegen Murphy's Law
Aber selbst Kunden, die eine der angeführten
Lösungen implementiert haben ­ von der einfachen
Bandsicherung über alle möglichen Zwischenschritte
bis hin zur umfassenden Hochverfügbarkeitslösung ­
sind mit dem Testen nicht immer sehr gewissenhaft.
Und so bestätigt sich Murphy's Law hin und wieder,
denn irgendwo lauert immer ein Problem. Für ein
Unternehmen mit einem 7 x 24-Stunden-Betrieb
mögen die Kosten für einen Test recht hoch ausfal-
len. Aber die Kosten, die bei einem Systemstillstand
anfallen, sind hier um ein Vielfaches höher. ,,Viele
Unternehmen denken dann darüber nach, was eigent-
lich getan werden muss. Die Daten löschen, zurück-
spielen und dann hoffen, dass alles funktioniert?
Ergibt sich dabei eventuell ein Problem, das zuvor
gar nicht vorhanden war?", meint Tony Foth, Vize-
präsident der Firma ACS. ,,Solange Unternehmen
sich keine Ausweichmöglichkeiten schaffen und
solange sie nicht bereit sind, Zeit und Geld zu inves-
tieren, um ein Recovery durchzuspielen, verfügen sie
im Ernstfall nicht über die notwendigen eigenen
Erfahrungen, wie ein solcher Prozess abläuft, welche
Objekte vielleicht nicht gesichert wurden oder wel-
che Probleme mit den Sicherungsbändern auftreten."
Eric Nürnberger, Geschäftsführer der NCT GmbH,
empfiehlt, dass Unternehmen zumindest bei einem
Systemwechsel einen solchen Test durchführen soll-
ten. ,,Hier ist unser neues System. Es erfordert V5R3.
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Dezember 2005
NEWSolutions
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