Sehr geehrter User KM,

Es freut uns, dass Ihnen der iNEXT Free Client offensichtlich gefällt.

Damit manche "Einschränkungen" des iNEXT Free Client besser zu verstehen sind, vielleicht eine kurze Anmerkung zur Entstehung dieses Clients.

Der iNEXT Free Client basiert auf der iNEXT Suite, die wir in zahlreichen Projekten bei namhaften Kunden im Einsatz haben.

Diese Lösungen sind immer individuell auf den jeweiligen Kunden angepasst, so dass Problematiken wie Sitzungskonfiguration oder auch Farbgestaltung immer optimal für den jeweiligen Einsatz umgesetzt werden.
Der iNEXT Free Client ist für uns wie ein Kundenprojekt, welches jedoch eine möglichst universelle Einsetzbarkeit zum Ziel hat.
Dadurch kommt es mit Sicherheit vor, dass nicht alle individuellen Einsatzfälle zu 100% abgedeckt werden.

Auf der Downloadseite des Free Client haben wir eine Möglichkeit geschaffen, daß Sie uns Ihre Wünsche und Anregungen mitteilen können. Je nach Anforderung und universeller Realisierbarkeit sind wir bemüht eine möglichst große Anzahl dieser Anregungen zu realisieren.

Der iNEXT Free Client ist in seiner jetzigen Form primär für den Einsatz in Verbindung mit einem festen Host und der Verwendung mit generischen Devicenamen (QPADEV*) ausgelegt. Deshalb kann man keine unterschiedlichen Sitzungsprofile hinterlegen, sondern stattdessen die grundlegende Verbindungsdaten im Einstellungsdialog vorgeben.
In diesem Fall wird mit einfachem Klick auf den Button "Neue Sitzung" direkt eine Sitzung gestartet, ohne dass weitere Angaben notwendig sind.
Neugestartete Sitzungen werden demzufolge einfach durchnummeriert (Sitzung 1, Sitzung 2 ...)

Damit man auch mit unterschiedlichen Hosts oder mit festen Devicenamen arbeiten kann, haben wir die Möglichkeit vorgesehen, diese Angaben in dem Eingabedialog "Verbindungsdaten" für jede Verbindung getrennt zu erfassen.

Der iNEXT Free Client basiert auf dem .Net Framework von Microsoft, wodurch der Speicherbedarf grundsätzlich höher ist, wie bei einer klassischen Windowsanwendung.
Außerdem kommt hierbei noch die veränderte Speicherverwaltung zum Tragen. Klassische Programme belegen Speicher wenn sie ihn benötigen und geben ihn sofort wieder frei,
wenn sie ihn nicht mehr benötigen. Bei .Net Programmen ist das eher ein Prozess der im Hintergrund stattfindet. Nicht mehr benötigter Speicher wird nicht sofort freigegeben,
sondern erst, wenn das System Speicher benötigt, oder wenn das System sich "im Leerlauf" befindet, und das "Aufräumen des Speichers" nicht andere Prozesse ausbremst.

Dieser Prozess nennt sich "Garbage Collection" und wird z.B. auch in Java eingesetzt. Für den User macht dies keinen Unterscheid, allerdings kann die Anzeige im Windowstaskmanager etwas trügerisch sein.

Zusammengefasst sein gesagt: Dieser Client ist für den universellen Einsatz bei einer möglichst großen Unternehmens- und Userzahl konzipiert.
Im Rahmen eines Firmenindividuellen Projektes ist dieser Client frei programmierbar und kann auf die speziellen Anforderungen des Unternehmens angepasst werden.

Bitte halten Sie ihren Client durch unsere Updates aktuell.

Viele Grüße

Stefan Ernst
ML-Software GmbH