Wieso?

Also IPDS ist so IBM-spezifisch, dass außer IBM den Datenstrom kaum jemand beherrscht.
IPDS teilt sich eben noch zusätzlich (siehe Text) die Drucksteuerung und die Druckdaten.
Die meisten Fremdprodukte die sich als IPDS-Drucker outen unterstützen nur die Drucksteuerung, der Datenstrom ist meist SCS.
Grafikformate (auch die IPDS-Fonts) werden direkt an den Drucker gesendet.
Unterstützt der Drucker "Rasterpunkt-Architektur", wird ggf. in Bitmaps umgewandelt, der Drucker muss dann RAW-Bitmaps verstehen.

Hosttransform unterstützt kein *IPDS!

AFPDS ist eben auch komplex, wird aber von Hosttransform unterstützt.
Die meisten Funktionen gehen auch für Drucker ohne PCL-Unterstützung, Ausnahme ist hier Grafik und Barcode, das gibt's dann nur bei PCL-Hosttransform.
CHRSIZ und IPDS-Fonts können nicht verwendet werden (werden in *AFPDS-Spools ignoriert), dafür gibt es im WSCST ESC-Sequenzen für die Font-ID's.
Alternativ (seit V5R4) können TrueType/OpenType-Fonts (DDS FONTNAME) verwendet werden.

Was macht das System?

Ist der Spool ein *IPDS und der Drucker ist voll IPDS-fähig (bzw. ist so definiert), gehen die Daten einfach so an den Drucker, dieser muss dann damit zurechtkommen.
Druck von *AFPDS an IPDS-Drucker setzt PSF/400 voraus, denn das Produkt wandelt AFPDS in IPDS um bevor es zum Drucker geht.

Nun zu Hosttransform:
Ist der Spool *IPDS ist PSF/400 für IPDS-AFPDS-Umsetzung zuständig.
Ist der Spool *AFPDS oder *SCS, geht's direkt zum Hosttransform.
Hosttransform wandelt nun *SCS oder *AFPDS in die Druckersprache mit Hilfe des WSCST's (spezifisch ober per Modellangabe) um (es wird ein nicht sichtbarer Spool vom Typ *USRASCII erstellt) und sendet die Daten dann an den Drucker.