Primary Key werden in Form eines Binary Radix Tree Indexes, also eines Indexes, der auf einer Baum-Struktur basiert über die die Schlüssel-Werte gefunden werden. Unter oder hinter den Schlüssel-Werten befindet sich eine Bit-Map, in der für jeden Satz ein Indikator hinterlegt ist, der je nachdem ob der Satz den Schlüssel-Wert enthält auf an oder aus gesetzt wird.

Codierte Indices (oder Encoded Vector Indices) haben einen anderen Aufbau. Sie bestehen aus einer Symbol-Tabelle, in der alle Schlüssel-Werte hinterlegt sind. Jedem Schlüssel wird ein eindeutiger Code zugeordner. In dem Vektor, dem zweiten Bestandteil des Indexes, wird jeder Satz-Adresse der entsprechende Code zugewiesen. Wird nach einem bestimmten Schlüssel gesucht, wird der Code festgestellt und dann der Vektor entsprechend ausgelesen.

Encoded Vektor Indices werden normalerweise zum schellen Ermitteln von ca. 20-70% der Datensätze aus einer Tabelle verwendet oder auch in Verbindung mit Techniken wie Lock Ahead Predicate Generation (LPG).
... deshalb wundert mich eigentlich, dass für einen Primary Key ein Encoded Vector Index vorgeschlagen wird!

Soweit zur Theorie.
Die Frage ist, laufen Deine Abfragen gegen diese Tabelle in einer vertretbaren Zeit ab?
Dazu solltes Du die Abfragen ermitteln und dann mit Hilfe von Visual Explain analysieren.
Sofern die Abfragen in einer vertretbaren Zeit ausgeführt werden, würde ich die Advices einfach löschen.

Du kannst aber auch mal spasseshalber einen entsprechenden (Encoded Vector) Index anlegen und beobachten, was sich dann tut.
Am besten machst Du vorher und nachher (nachdem du einige Abfragen ausgeführt hast) einen Plan Cache Snap Shot und vergleichst dann die Ergebnisse.
Alternativ kannst Du auch für vorher und nachher einen Datenbanken-Monitor (Performance Monitor) starten und dann beide vergleichen.
ACS (Access Client Solutions) bietet dafür entsprechende Tools. (Notfalls geht es auch mit Client Access).

Birgitta