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Die Frage ist, welche Wertigkeit du benötigst:
int(5) bzw. bindec(4) belegen die 2 Bytes, wobei int(5) eben +/- 32767 kann, ansonsten geht nur +/- 9999.
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Wenn Du schon dabei bist, die Datei-Status-Datenstruktur von Display-Files zu überarbeiten, würde ich Dir empfehlen 2 Felder je Uns(3), eines für Zeile (Position 370) und eines für Spalte(Position 371) zu definieren. Dann kannst Du Dir die Dividiererei sparen und Zeile bzw. Spalte direkt auslesen.
Ansonsten würde ich, falls Du beides zusammenfassen willst oder musst, Uns(5) empfehlen. (negative Werte für Zeile/Spalte gibt es nicht!)
BINDEc solltest Du auf alle Fälle vermeiden und je nachdem INT oder UNS verwenden. Bei BINDEC wird der Inhalt (intern) in gepackt konvertiert, während bei INT und UNS die Integer-Datentypen direkt verwendet werden.
Birgitta
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 Zitat von Fuerchau
Warum also soll Core nicht auf der AS/400 ebenso laufen wie auf Linux oder sogar Android?
Man könnte damit dann mal tatsächlich zumindest aus der C#/VB.Net-Ecke auch Entwickler wieder für unsere AS/400 ködern.
Ich finde, nur, weil man etwas portieren könnte, sollte man es nicht zwingend tun. Aber jedem sein Plaisierchen. Portiere selbst, oder mach ein RFE; bei IBM sitzen Leute und warten auf Input.
Aber - ob das nachher zielführend ist, noch mehr Plattformen (siehe Java) auf eine Plattform zu packen, um dann zu behaupten, da ist ein modernes Klebchen drauf, das denke ich nicht. Denn weil es ja so schön Plattform-unabhängig ist, wird es dann genau da verwendet, wo es nicht verwendet werden sollte: auf der billigsten Plattform.
Da hat man dann den gleichen Effekt, wie beim Portieren von Sprachen aus der Linux-Welt auf IBM i - alle Woche was neues, ein paar Programmierer schwenken um und finden das toll.
Aber reale Projekte kannst Du mit der Lupe suchen. Oder wer hat schon was mit R oder V fertig gestellt? Die laufen auf IBM i...
-h
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 Zitat von Fuerchau
Warum also soll Core nicht auf der AS/400 ebenso laufen wie auf Linux oder sogar Android?
Man könnte damit dann mal tatsächlich zumindest aus der C#/VB.Net-Ecke auch Entwickler wieder für unsere AS/400 ködern.
Ah, Markus war schneller ;-)
https://www.ibm.com/developerworks/r...e&CR_ID=137556
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Und genau das ist das Problem der AS/400.
Eben weil Diese vieles moderne nicht kann sind die Hersteller auf andere Systeme gewechselt.
Sicherlich landet man da auch schon mal einen Flop (siehe Flash-Apps und Silverlight) aber es galt schon früher: Versuch macht kluch.
Übrig bleiben die Firmen mit ihrer Eigenentwicklung, die dann mühsam portiert und modernisiert wird (siehe Profound), was zwar für diese Firmen noch gut ist, aber keinen ERP-Hersteller für die AS/400 begeistert.
Und wieviele Neuentwicklungen für die AS/400 gibt es denn wirklich?
Und ohne die .Net-Community gäbs eben keine ERP's in .Net.
Und warum ist C# als Alterative zu C++ eine billige Sprache?
C++ hat sich ja nur als interne Sprache für native SQL-Prozeduren/Function/Trigger bewährt. Wirklich nutzen tut ja kaum einer.
Und warum finden die lieben AS/400-treuen Firmen keine jungen Entwickler um ERP's mit Profound zu entwickeln?
Ich habe da den konkreten Fall erlebt, dass ein RPG-Entwickler das Unternehmen nur deswegen verlassen hat, damit er sich mit dem neumodischen Profound-Kram nicht beschäftigen muss.
Bei der AS/400, iSeries usw. geht der Trend leider dahin.
Aber wahrscheinlich bin ich damit sowieso auf dem falschen Dampfer und es ist alles ganz anders;-).
PS:
An den obigen Link komme ich leider nicht. Und ich will nicht noch einen Account.
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Code:
An den obigen Link komme ich leider nicht. Und ich will nicht noch einen Account.
Dann wird es Zeit, dass Du Dir endlich einen zulegst! Der kostet nämlich nichts.
Keinen neuen Account, stattdessen lieber auf die AS/400 zu wettern!
Diese veraltete Maschine wird im übrigen schon lange nicht mehr hergestellt und verkauft! Soweit ich weiß das letzte Mal in den 90.
Das Problem ist, dass viele die IBM i nicht kennen. Und wenn man ständig von AS/400 einem veralteten System redet, findet man im Internet auch nur die einschlägigen Dokumentationen eines 35 Jahre alten Systems.
Da braucht man sich nicht zu wundern, dass man keinen Nachwuchs findet!
Wir sind schon lange nicht mehr auf Green Screen, CL, RPG und Cobol beschränkt, viel mehr kann man eine ganze Reihe von modernen Programmiersprachen (JAVA, Phyton, Ruby, PHP, ... R) und Technologien wie Webservices WATSON, Web-APIs etc. auf der IBM i einsetzen.
Wir können inzwischen auch alles (und noch mehr) was auf anderen Systemen möglich ist, man muss es nur einsetzen.
Es gibt in anderen Ländern genügend Beispiele wie moderne Anwendungen auf der i erstellt und eingesetzt werden.
Deutschland ist an dieser Stelle tatsächlich "Diaspora". Ich habe kurz vor der Europäischen Common Conference mit Alison Butterill (Productmanagerin für IBM i) gesprochen. IBM hatte versucht Vorzeige-Projekte in Deutschland zu finden. Das war nicht möglich! Deshalb wurden Projekte aus Dänemark, Belgien und Frankreich vorgestellt.
Vor 2 Wochen war eine große IBM i Conference in Japan (2. größte IBM i Community nach den USA). Unsere Verkaufsleiterin, hat erzählt, dass auf diesen Konferenzen jeweils ein älterer Mentor mit 2 oder 3 Jungen (Azubis oder gerade fertig) aufschlägt. ... und gerade die Jungen sind ganz heiß darauf etwas Neues auf der i zu Lernen. Ähnliches habe ich im übrigen auch von IBMern gehört, die auf diesen asiatischen Veranstaltungen waren.
Warum z.B. haben die schwedische Common Conference oder die italienischen ONLY-i Veranstaltungen mehr Teilnehmer als die deutsche POW3R?
Wenn man natürlich immer noch in RPGIV Fix-Format oder schlimmer noch in RPGIII oder sogar in RPGII in OPM-Manier (rieseige monolithische Programme) ohne ILE Konzepte entwickelt und dann auch noch PDM verwendet, braucht man sich nicht zu wundern, dass man keinen Nachwuchs findet bzw. der schleunigst wieder das Weite sucht.
Im übrigen möchte ich heute auch nicht mehr so arbeiten!
Aber gerade hier liegt das Problem! Alte Zöpfe, veraltete Anwendungen! Wenn man Pech hat, hat der IT Leiter in den 80/90gern RPG gelernt sich seither keinen Zentimeter vorwärts bewegt und pocht immer noch darauf, dass genau in diesem alten Stil programmiert wird. Jetzt, kurz vor der Rente will er es gemütlich auslaufen lassen und sich nicht mehr den Stress einer Modernisierung aufhalzen. Nach mir die Sintflut!
Deshalb versuchen Firmen wie PROFUND, FRESCHE, ARCAD u.a. Tools zur Verfügung stellen, mit deren Unterstützung man schon mal den ersten Schritt in Richtung einer modernen Anwendung machen kann. ... aber das ist nur der erste Schritt und dann muss man weitergehen.
Auch das sehen viele nicht! Eine hübsche Oberfläche und untendrunter die Uralt-Anwendung und Uralt-Datenbank ist, "putting lipstick on a pig".
Was man 20 Jahre verschlafen hat, kann man das nicht in 2 Tagen aufholen!
Jetzt muss man Geld und Zeit in die Hand nehmen.
Was die finanziellen Risiken angeht, so ist es wahrscheinlich günstiger und risikoloser die aktuellen Anwendungen zu analysiseren und modernisieren als auf irgend ein Standard Produkt zu gehen, das hinten und vorne nicht passt.
Im übrigen habe ich inzwischen von einigen Firmen gehört, die nach mehreren Jahren ein paar (z.T. vielen) Milliönchen die sie SAP und anderen Firmen in die Schuhe geschoben haben, wieder zurück auf der i sind, wenn sie nicht gleich ganz Bankrott gemacht haben.
In dieser Zeit und mit diesem Geld hätte man ordentlich modernisieren können.
Die IBM i hat im übrigen noch andere Vorteile:
- Security (most securable System - wenn man das allerdings nicht einrichtet ...)
- Sogut wie keine Ausfallzeiten
- Integrierte Datenbank mir dem geringsten Betreuungsaufwand, auch wenn man massiv mit SQL arbeitet. Allerdings sollte man dann auch verstehen, wie Datenbank funktioniert und sich nicht beschweren, wenn plötzlich "Schlampereien", die früher durchgegangen sind "bestraft" werden.
- Den wenigsten Bestreuungsaufwand verglichen mit anderen Systemen.
Selbst SAP läuft auf der IBM i rund.
Birgitta
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 Zitat von B.Hauser
Selbst SAP läuft auf der IBM i rund.
Deshalb muss es ja unbedingt HANA sein. Damit die Leute wieder da sind, wo sie (angeblich) vor SAP waren: in einem Vendor Lock in.
Ich diskutiere nicht weiter, muss noch ein paar 7.4 Upgrades vorbereiten; die PUB400* äh nun IBMI.ONLINE kommt auch bald dran. Wer noch Input hat, was da drauf gehört - immer her damit.
*) auch hier gilt - Deutsche User sind leider stark unterrepräsentiert.
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 Zitat von Fuerchau
Bei der AS/400, iSeries usw. geht der Trend leider dahin.
Aber wahrscheinlich bin ich damit sowieso auf dem falschen Dampfer und es ist alles ganz anders;-).
PS:
An den obigen Link komme ich leider nicht. Und ich will nicht noch einen Account.
Jeder ist auf dem falschen Dampfer, so lange wir nicht wissen, wohin die Reise geht.
Und Du hast keinen IBM-Account für RFE und co? Dann - mit Verlaub - lese ich den oberen Teil nur mit einem Auge... es kommt nie auf das Werkzeug an, sondern, was man damit macht. Und als gelernter Kaufmann mit IT-Anhang (oder war es umgekehrt?) kenne ich noch den Blick für das Wesentliche. Und nicht, immer der Modernität hinterher zu laufen.
Aber wie Du schon sagst - wir sind auf dem falschen Dampfer, und (auch in Hinblick auf die Jugend) kommt Idiocracy schneller, als uns lieb ist.
-h
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Hi,
dann natürlich auch wenn mit Sourcefiles gearbeitet wird die Sourcemember auf 200 Stellen erweitern.
Wir wollen doch wohl endlich von der 80 stelligen Lochkarte weg :-)
Gruß
Michael
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