-
... da wäre ich doch völlig schmerzfrei und füge zwei fixe Statements ein: GOTO (evtl. auch mit einem Indikator konditioniert) und einen TAG. ;-)
kf
-
... und was passiert, wenn Dein Programm fehlerhaft beendet wurde und erst gar nicht zu dem CLOSE kommt?
Dann hast Du beim nächsten Aufruf u.U. ein Problem.
Natürlich versucht jeder so sicher wie möglich zu programmieren, aber ich habe genügend Situationen erlebt, in denen dann "eine leere Liste" oder ein "leerer Bildschirm" zurückkam.
... und was noch schlimmer war, dass der Programmierer dann das Problem so gelöst hat, dass das Programm vor dem Aufruf immer neu compiliert wurde.
Klar, man kann natürlich jetzt (seit 2 Releasen) auch den Close exklusiv im ON-EXIT machen, dann geht man ganz auf Nr. sicher.
... Ach und übrigens, gibt es mit dem TR2 in Release 7.1 (bzw dem entsprechenden TR in Release 7.3) die Möglichkeit auch im Free-Format eine Endlos-Schleife zu programmieren:
-
Birgitta,
jetzt hast Du mich mit Deiner Aussage etwas unsicher gemacht
 Zitat von B.Hauser
... und was passiert, wenn Dein Programm fehlerhaft beendet wurde und erst gar nicht zu dem CLOSE kommt?
Dann hast Du beim nächsten Aufruf u.U. ein Problem.
War das auf den Close bezogen?
Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass im schlimmsten Fall der CLOSQLCSR = *ENDMOD das dann zumindest erledigt?!
Schlechter sieht es allerdings mit den erstellten Aliassen aus, die beim harten Ausstieg tatsächlich als Leiche bleiben.
Hier würde ich mir ein Drop Alias vor dem Erstellen des neuen Alias einfallen. Da ich den Alias sowieso in QTEMP erstelle, kann ich mir zumindest sicher sein, dass es mein eigener ist.
Ein ganz sicherer Umgang damit fällt mir dazu aber aktuell nicht ein.
Wenn das alles Blödsinn ist, klärt mich gerne auf, denn ich bin nicht so lernresitent, wie es xenofob vielleicht erscheinen mag. Ansonsten hätte ich den Thread ja auch gar nicht erstellen müssen.
Nur ist Programmierung mit Embedded SQL nicht mein täglich Brot und ich wollte es auch mal komplett damit durchziehen. Da es sich um ein Korrekturprogramm handelt, war das eine gute Gelegenheit.
Trotzdem schon einmal vielen Dank für die reichlichen Informationen und auch die kritischen Anregungen/Anmerkungen.
-
ups...leider zu spät gesehen, dass es ja schon eine 2. Seite gibt.
Ich sagte ja schon eingangs, dass man nicht über Programmierstile streiten sollte.
Ich bin allerdings voll auf Birgittas Seite. Ich darf aktuell genau einen solchen Code pflegen mit SETLL/READE.....DOW %EOF......READE ENDDO
Ggf. ist der RAEDE noch mit Abfragen verbunden etc. Bis ich dann beim DOW bin, habe ich schon fast vergessen, warum ich den überhaupt setzen wollte.
Und am Ende muss ich dann den ganzen Schmonsens nochmal einbauen....und später bei Änderungen 2mal pflegen....na danke
Und ja, zu Zeiten von RPGII und RPGIII fand ich den GOTO/TAG, sinnvoll eingesetzt, auch gar nicht so übel. Heute m free lässt sich der Code, sofern einigermaßen programmiert, eh viel besser lesen und ich benötige den auch gar nicht mehr.
-
 Zitat von Hawi
Ich sagte ja schon eingangs, dass man nicht über Programmierstile streiten sollte.
Finde ich nicht.
Mein Kollege und ich haben stundenlang über den besten Programmierstil gestritten.
Mit dem Ergebnis das ich auch 20 jahre später die Programme wieder schnell verstehe.
War zwar mühsam die Streiterei aber hat uns beide wirklich vorwärtsgebracht.
Und warum soll man das Rad neu erfinden, wenn es andere schon getan haben. Die meisten sind ja wohl schon im fortgeschritten Alter (hüstel..) und müßen nicht mehr mit dem Kopf durch die Wand.
-
Für mich gehört das Lesen an den Anfang der Schleife, da ohne GOTO bei Prüfbedingungen per "ITER" immer an den Schleifenanfang gesprungen werden kann.
Wenn das Lesen am Ende liegt, sehe ich dann häufig z.B. 2x Fetch/Read, 1x vor der Schleife und 1x am Ende und mitten drin komplizierte If's um für Prüfungen oder zum Überlesen wieder an den Ende-Read zu kommen.
In anderen Sprachen gibt es auch den "break" um eine Schleife zu verlassen und einen "continue" um an den Schleifenanfang zu gehen. Als Schleifen gibts dann "while(true) {}" oder "for(; ; ) {}" und niemand hält dies für schlechten Stil. Dies hat auch nichts mit RPG-Denke zu tun.
Was spricht also gegen Break und Iter?
Damit wird ein Code viel übersichtlicher und vor allem klarer.
Tja, und was Abbruch Bedingungen angeht, so kann man da auch noch mit Monitor-Gruppen arbeiten. Dies entspricht dann "Try {} catch (ex) {}", wobei der Finally{} noch fehlt.
Auch damit kann ich dann Close() bei Abbrüchen erreichen.
In ILE habe ich mir z.B. für das FileHandler-Problem das Konzept verinnerlicht:
dow CallRead(Buffer);
enddo;
dcl-proc CallRead;
dcl-pi *n ind;
Buffer ...
end-pi;
fetch ... into Buffer;
if sqlcode = *zero;
return *on;
endif;
// Logging !
return *off;
end-proc;
Somit habe ich den Read wieder am Schleifenanfang und kann Iter/Leave verwenden.
Dies kann man dann ebenso für alle anderen SQL's lösen und im Code liest sich das dann so:
if CallUpdate(Buffer);
endif;
if CallInsert(Buffer);
endif;
if CallDelete(Buffer);
endif;
Dann sieht's schon fast so schön wie C# aus. Und dies mache ich schon eine halbe Ewigkeit (auch seit RPG) so.
-
... leave und iter - wo ist der Eimer.
Da macht man sich eine procedure, die gibt true zurück, wenn sie was gelesen hat und dann hat man:
dow liesWas();
machwas();
enddo;
Hat Dirk mal Turnschuhprogrammierung genannt - wer auch immer habe ihn selig - hat aber nicht nur mir gefallen.
D*B
-
Ist zwar schon etwas älter,
aber ich schieb den SQLcode nach der Operation evtl in eine neue Variable.
damit kann ich dann zb. einen zweiten Fetch innerhalb einer weiteren der Schleife machen und der zweite FETCH beendet nicht meine erste Schleife
dou sqlcod_1 <> 0;
fetch f1 into ....
sqlcode_1 = sqlcode
dou sqlcode_2 <> 0
fetch f2 into....
sqlcode_2 = sqlcode
.....
enddo
enddo
Programmierung
-
Mag nicht state of the art sein, aber meine Verfahren laufen so:
dow 1=1; // früher Do *hival
fetch ...
if sqlcode <> *zero;
leave;
endif;
// towas
if error;
iter;
endif;
enddo:
Vorteile:
- Bei Fehlern/nicht zuverarbeitenden Daten kann ich einfach an den Anfang springen.
- SQLCODE ist für die Schleifen nicht relevant.
-
So dann gebe ich auch noch meinen Senf zum Close cursor dazu.
Mein Close Cursor findet immer da statt wo ich ihn auch machen möchte und es logisch ist und zur Sicherheit noch vor dem OPEN CURSOR, in die PSSR und vor den *INLR.
Und ich bin auch schon daran verzweifelt als ich ein Programm geändert hatte warum das SQL immer noch nicht richtig funktioniert, dabei war der Cursor nicht geschlossen und er hat den bereits geöffneten verwendet. Deshalb auch die vielen CLOSE CURSOR.
Similar Threads
-
By mahones in forum NEWSboard Programmierung
Antworten: 31
Letzter Beitrag: 02-04-20, 11:21
-
By Hubert in forum NEWSboard Programmierung
Antworten: 3
Letzter Beitrag: 14-10-19, 14:02
-
By nico1964 in forum NEWSboard Programmierung
Antworten: 4
Letzter Beitrag: 29-06-15, 07:53
-
By Gimli in forum IBM i Hauptforum
Antworten: 3
Letzter Beitrag: 06-09-02, 12:58
-
By moskito in forum IBM i Hauptforum
Antworten: 1
Letzter Beitrag: 13-09-01, 18:40
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- You may not post attachments
- You may not edit your posts
-
Foren-Regeln
|
Erweiterte Foren Suche
Google Foren Suche
Forum & Artikel Update eMail
AS/400 / IBM i
Server Expert Gruppen
Unternehmens IT
|
Kategorien online Artikel
- Big Data, Analytics, BI, MIS
- Cloud, Social Media, Devices
- DMS, Archivierung, Druck
- ERP + Add-ons, Business Software
- Hochverfügbarkeit
- Human Resources, Personal
- IBM Announcements
- IT-Karikaturen
- Leitartikel
- Load`n`go
- Messen, Veranstaltungen
- NEWSolutions Dossiers
- Programmierung
- Security
- Software Development + Change Mgmt.
- Solutions & Provider
- Speicher – Storage
- Strategische Berichte
- Systemmanagement
- Tools, Hot-Tips
Auf dem Laufenden bleiben
|
Bookmarks