Zitat Zitat von dschroeder Beitrag anzeigen
Das könnte natürlich sein.

Aber glücklicherweise sind diese Programme Ausnahmen. Unsere Programme haben im Schnitt weniger als 250 Zeilen.

Wir haben bei uns z.B. für die Entität Kunde ein Serviceprogramm, das alle möglichen Aktionen mit dem Kunden veranlasst. Z.B. kundeAktion(key : 'neuanlage') oder kundeAktion(key : 'showZusatzdaten').

Da mit einem Kunden schnell mal 100 oder mehr Aktionen möglich sind, haben wir im Serviceprogramm kundeAktion eben mindestens 100 Procedures. Eben für jede Aktion eine eigene Routine. Die eigentliche Arbeit wird natürlich nicht in dem Serviceprogramm gemacht. Es steuert nur die Aufrufe der wirklichen Verarbeitungsprogramme.

Langer Rede kurzer Sinn: So ein Programm ist lang, beinhaltet aber strukturell keine große Logik. Es ist nur eine lange "Aufzählung" der Möglichkeiten.
... 250 für den Durchschnitt ist nicht gerade wenig, aber handelbar. 2500 ist der Faktor 10, das ist schon heftig. Die Tatsache, dass dabei die Macken der Entwicklungsumgebung auffallen,sagt auch aus, dass es da durchaus Änderungen an diesen Boliden gibt und da stellt sich schon die Frage Wartbarkeit. Ich würde da schon mal einen Blick drauf werfen, ob man das nicht teilen kann, sprich: ob alle Procedures da rein gehören, bzw. innere Bindung (shared data) haben.
Kritisch sehe ich auch, die Übergabe von Steuerungsinformation, das verdeckt Aufrufhierarchien und macht sie instabiler. Aufrufnamen kann der Compiler prüfen, Inhalte von Parametern nicht.

D*B