GIT bietet auf jeden Fall Vorteile, da man an Projekten gemeinsam arbeiten kann.
Durch sog. Branches kann man Versionen verwalten und an älteren Releasen schon mal Patches erstellen und diese in das Hauptprojekt mergen.
Mit RPGLE sollte dies auch funktionieren.
Allerdings benötigt ihr dann wohl eher Visual Studio Code, da es eine Projektverwaltung meines Wissens nach für RDi so nicht gibt. Es gibt zwar CMOne als Addon für RDi und IBM i, aber das Mergen von Quellen und Branches finde ich da nicht.

Durch Git im VS werden in den Projektdateien auch die Änderungen, was und von wem, vermerkt und können in den Quellen auch jederzeit angezeigt werden.
Die Quellen müssen für diese Zwecke dann wohl auch im IFS liegen.
Ins besonders überzeugt die Geschwindigkeit, die bei RDi manchmal sehr zu wünschen übrig lässt.

Nachteile durch das IFS entstehen eigentlich keine, wenn man GIT einsetzt. Ohne GIT sind die Nachteile allerdings größer.
Gravierender Vorteil wird dann bei SQL sein, da ja COPY durch INCLUDE wohl generell ausgetauscht wird, dass dann wohl endlich auch mehr als 1 Verschachtelungsstufe möglich wird.
Denn SQL via SRCPF supportet da nur COPY und da auch nur 1 Ebene, obwohl RPGLE da mehr kann.
*LVL1/*LVL2-Umwandlungen, also Copy/Includes/E DS aufzulösen, hilft da leider nicht immer, da SQL-Statements da nicht umgebrochen werden und dann zu Compilerfehlern führen. Ohne *LVLx macht das nämlich der SQL-Precompiler.

Nachteile sehe ich da überhaupt keine, wenn man
- GIT o.ä. einsetzt
- Projekte und Abhängigkeiten, ggf. Multi-Projekte, verwalten kann.