Hallo Malte,
ich finde das Thema "Umstieg auf IFS" hochspannend. Wir überlegen auch immer mehr, ob wir den Schritt gehen sollten. Es sieht ja so aus, als sei zukünftig VSCode für IBM die IDE der Wahl.

Git ist für uns bisher kein Grund, umzusteigen. Unsere selbstgeschriebene Versionierung reicht uns zur Zeit aus. Die Frage, die wir uns immer stellen, ist, ab wann die Vorteile der Umstellung die Nachteile und den Umstellungsaufwand überwiegen.

Deshalb hätte ich mal ein paar Fragen an dich (gerne auch an andere Teilnehmer):
  1. Mit wie vielen Programmen hantiert ein Entwickler bei euch so am Tag? Könnt ihr das gut filtern? (Bei uns sind es meistens so viele Programme, dass nur die Programmnamen nicht reichen. Ich filtere sehr viel über den Beschreibungstext des Members.)
  2. Habt ihr größere Copy-Strecken, die ihr einbinden müsst? (Bei uns sind alle Datenstrukturen, die zwischen Programmen als Parameter hin- und her gereicht werden, in einer sehr großen Copy-Strecke. Wir überlegen, das dann auseinander zunehmen und die Strukturen als einzelne Files im IFS zu speichern)
  3. Wenn ihr mit Git arbeiten wollt: Würde es wirklich funktionieren, mehrere Branches zu machen, in denen ein Source dann mehrfachen Änderungen unterworfen ist? Kann es wirklich klappen, so etwas automatisch zu mergen? (Ich kann mir das einfach nicht so recht vorstellen).
  4. Falls ihr umstellt: Mit welchem Schritt würdet ihr anfangen?
  5. Welcher Zeitaufwand für die Gesamtumstellung erscheint euch akzeptabel?

LG, Dieter