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Hat jemand schon Erfahrungen mit IBM Bob Premium gesammelt?
Hallo zusammen,
ich habe seit 3 Wochen IBM Bob und das Premium Package als Trial installiert.
Mit der KI Funktionalität komme ich ja ganz gut zurecht (denke ich jedenfalls). Aber es hakt an einigen praktischen Stellen:
Es ist mir noch nicht gelungen, mit der KI direkt Änderungen im Code zu veranlassen, wenn die Sourcedatei als "normaler" Member in einer Source-PF gespeichert ist.
Wenn ich die Datei im Playground habe, klappt es.
Aber sollte nicht Premium genau dafür sein, um den Weg über das Filesystem nicht gehen zu müssen?
LG, Dieter
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Die SRC-PF's sind da zu spezifisch. Da du SRC's ja inzwischen im IFS ablegen und verwalten kannst, muss die KI den alten Kram nicht auch noch lernen.
Aber Visual Studio Code soll da schon erheblich einfacher sein.
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Danke für die Antwort. Aber ich möchte natürlich nur sehr ungern unsere Sourceverwaltung komplett verändern, wenn es nicht nötig sein sollte.
In den Beschreibungen sieht es für mich immer so aus, als wäre das genau das Feature der Premium Variante: Dass man mit den "alten" Sourcefiles arbeiten kann.
Über den Project Explorer in Bob kann ich ja auf die Sourcefiles zugreifen. Aber irgendwie scheint die Manipulation und das Lesen der Sourcen dann doch immer nur per Copy and Paste zu funktionieren.
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Ich denke, das ist eine der Stellen, an denen es noch hakt.
M.E. ist die Verwendung bzw. der Zugriff auf Quellen-Dateien noch nicht fertig.
Zur Analyse kann BOB problemlos auf die Quellen zugreifen,
... aber für Änderungen muss der Playground herhalten.
Zumindest habe ich noch keine andere Möglichkeit gefunden ... aber ich bin auch noch am Rumspielen und Vortasten.
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Hallo Birgitta,
vielen Dank für deine Antwort. Vielleicht ist es auch eine Einschränkung der Trial Version?
Ich hoffe, dass wir bald die echte Version lizensieren können. Da eruieren wir gerade die Preise, was besser ist: Persönliches Abo oder Enterprise Lizenz.
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... ich wundere mich immer wieder, wer alles auf die Marketing-Spruchblasen reinfällt. Es müsste sich doch gerade im IBM Umfeld langsam rumgesprochen haben, dass bei dieser Company im Marketing die taubsten Nüsse versammelt sind. AD-Cycle, Synon, SAA-Architektur, PS/2, OS/2, EGL, Cool-Plex, Lotus-Smartsuite, Token-Ring... wurde einer gläubigen Gemeinde als die Zukunft verkauft.
Mal abgesehen davon, dass der ganze KI Unfug nur bestehen kann, solange genügend ND rumläuft.
D*B
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Und KI kann man, wie aktuelle Beispiele ja zeigen, mit Angriffen auf die kaum schützbare Infrastruktur sehr schnell abschalten.
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 Zitat von BenderD
... ich wundere mich immer wieder, wer alles auf die Marketing-Spruchblasen reinfällt.
Mal abgesehen davon, dass der ganze KI Unfug nur bestehen kann, solange genügend ND rumläuft.
D*B
Ich weiß leider nicht, was du mit ND meinst.
Aber ansonsten muss ich eindeutig widersprechen:
Die KI Unterstützung in der Softwareentwicklung ist aus meiner Sicht ein echter Game Changer. Ich habe in meiner gesamten Laufbahn kaum eine Technologie erlebt, die so eklatant die Arbeit eines Softwareentwicklers verändert.
Wer noch nicht mit den speziellen KI Modellen für die Softwareentwicklung gearbeitet hat, wird das eventuell nicht so sehen. Aber ein bisschen rumprobieren mit ChatGpt ist echt nicht das Gleiche!
Für mich stellt sich nur die Frage, wie wir das am besten in unseren Alltag integrieren können. Die Standard Sourceverwaltung auf IBM i ist da leider nicht so ideal.
Ich bin im Bereich Software nicht so leicht zu beindrucken, denke ich. Aber was die speziellen KI Modelle können, hat mich echt überrascht. Ich weiß nicht, ob man das "denken" nennen kann, was die KI tut. Aber für mich als Benutzer der KI stellt es sich (fast immer) so da, als würde die KI "verstehen", was ich will.
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 Zitat von dschroeder
Ich weiß leider nicht, was du mit ND meinst.
Aber ansonsten muss ich eindeutig widersprechen:
Die KI Unterstützung in der Softwareentwicklung ist aus meiner Sicht ein echter Game Changer. Ich habe in meiner gesamten Laufbahn kaum eine Technologie erlebt, die so eklatant die Arbeit eines Softwareentwicklers verändert.
Wer noch nicht mit den speziellen KI Modellen für die Softwareentwicklung gearbeitet hat, wird das eventuell nicht so sehen. Aber ein bisschen rumprobieren mit ChatGpt ist echt nicht das Gleiche!
Für mich stellt sich nur die Frage, wie wir das am besten in unseren Alltag integrieren können. Die Standard Sourceverwaltung auf IBM i ist da leider nicht so ideal.
Ich bin im Bereich Software nicht so leicht zu beindrucken, denke ich. Aber was die speziellen KI Modelle können, hat mich echt überrascht. Ich weiß nicht, ob man das "denken" nennen kann, was die KI tut. Aber für mich als Benutzer der KI stellt es sich (fast immer) so da, als würde die KI "verstehen", was ich will.
... ND := natürliche Dummheit
Das Problem mit KI ist dasselbe, wie mit copy paste Programmierern. Was man an Entwicklungszeit spart, zahlt man mit Verifikation oder Fehlerbehebungen drauf.
Wo man wirklich mehr Automatismen (mit Intelligenz hat das alles ohnehin nix zu tun) einsetzen könnte ist bei Tests zur Unterstützung der Verifikation.
D*B
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Man sollte nicht den Fehler machen und KI Unterstützung auf Code Generierung zu reduzieren. Ich würde mir (jedenfalls momentan) nur Snippets generieren lassen, die ich wissentlich in meinen Code einfüge. Ich will natürlich meinen Code weiterhin vollständig verstehen.
Aber was KI kann, ist z.B. Code erklären oder auch Verbesserungsvorschläge machen. Das ist so, als würde man sich mit seinem persönlichen Assistenten unterhalten.
Für Tests habe ich KI noch nicht eingesetzt (ich bin auch erst ganz am Anfang, würde ich sagen). Aber was KI z.B. kann, ist das Generieren von Testdaten oder auch Echtdaten. Ich brauchte eine kleine Tabelle, in der alle Länderkürzel im ISO Format mit entsprechender Übersetzung vorhanden sind.
Klar hätte ich die auch irgendwo im Netz gefunden und dann in eine IBM i Tabelle übertragen. Die KI hat mir einfach eine DDL geliefert mit wunderbar passenden Feldnamen und gleich ein SQL Insert Statement generiert, dass die 200 Einzelwerte eingetragen hat.
Ich hätte dazu KI nicht gebraucht, aber es ging wesentlich schneller.
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 Zitat von dschroeder
Man sollte nicht den Fehler machen und KI Unterstützung auf Code Generierung zu reduzieren. Ich würde mir (jedenfalls momentan) nur Snippets generieren lassen, die ich wissentlich in meinen Code einfüge. Ich will natürlich meinen Code weiterhin vollständig verstehen.
Aber was KI kann, ist z.B. Code erklären oder auch Verbesserungsvorschläge machen. Das ist so, als würde man sich mit seinem persönlichen Assistenten unterhalten.
Für Tests habe ich KI noch nicht eingesetzt (ich bin auch erst ganz am Anfang, würde ich sagen). Aber was KI z.B. kann, ist das Generieren von Testdaten oder auch Echtdaten. Ich brauchte eine kleine Tabelle, in der alle Länderkürzel im ISO Format mit entsprechender Übersetzung vorhanden sind.
Klar hätte ich die auch irgendwo im Netz gefunden und dann in eine IBM i Tabelle übertragen. Die KI hat mir einfach eine DDL geliefert mit wunderbar passenden Feldnamen und gleich ein SQL Insert Statement generiert, dass die 200 Einzelwerte eingetragen hat.
Ich hätte dazu KI nicht gebraucht, aber es ging wesentlich schneller.
... das ist genau die Sackgasse der copy paste Progrannierung und bottom up Programierung. Top down und Modularisierung führt zu Programmen, die man verstehen kann.
Auf IBM würde ich hier erst recht nicht setzen. Ein Vergleich von Eclipse und IchHeißImmerAndersForEi zeigt, dass die da keinerlei Kompetenz haben. Alle wichtigen Features aus Refactoring fehlen!
D*B
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Ich schließe mich dschroeder an, dass die KI ein gewichtiger Hebel für die Softwareentwicklung ist - mit Problemen, welche Automatisierungen so mit sich bringen z.B. wie wird man in Zukunft in Senior-Developer, oder das mit relativ viel Halbwissen Änderungen gemacht werden. Außerdem ergibt sich bei viel neuem Code ein Rückstau beim Testen.
Zumindest für Codex/OpenAI & Co. gibt es allerdings einen Riesen-GAP zwischen Java, Python & Co. und IBMi Werkzeugen. Während ich bei Java zu 99,x% richtigen Code erhalte, welcher vom Syntax okay ist, liegt diese Rate bei IBMi SQL, CL, DDS, RPG deutlich niedriger (Cobol wieder etwas besser).
Trotzdem ist die KI schon jetzt eine Hilfe für unsere Juniors:
Der Prompt "Wo werden Fakturierungsintervalle für Kundenfakturen eingestellt" findet treffsicher das Programm Kundenstammwartung, das Feld und die Tabelle sowie das Auftragsprogramm (Feld+Tabelle) in welchem der Code vom Kundenstamm vorgeschlagen wird und überschrieben werden kann.
In der Javawelt kann man für "freistehende Zubauten" ohnehin Berge versetzen. Also z.B. 3 SQL + etwas Beschreibung zeichnen eine Organigramm mit dem Berechtigungsschema aus IBMi Daten (Spring Boot, Primefaces).
Ansonsten stehe ich vor dem gleichen Problem wie dschroeder. Die wahren Sourcen liegen noch in QxxxSRC-Tabellen. Git (täglicher Copy in das IFS, git von OpenSys) wird derzeit nur zur Dokumentation mitgeführt. Änderungen können nicht automatisch eingebracht werden. Wir werden mittelfristig sicher zu git als "wahre Source" wechseln.
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