@Fuerchau

Besten Danke für deine erstklassige Hilfestellung! Fühle mich schon fast als halber AS/400-Experte, *LOL*

Also der Exit Program reicht tatsächlich als letztes Statement in einer Section, hatte da etwas übersehen.
Gibt es eigentlich etwas Spezielles zu beachten wenn man umstellt von OPM Cobol auf ILE Cobol? Vermute mal nicht ...
Ich konnte im Handbuch nicht herausfinden wie man einen anderen ENTRY POINT als den normalen Programmstartpunkt, also die erste Zeile nach PROCEDURE DIVISION, bestimmen kann. Und als ich dann mit SET {Procedure-Pointer} ENTRY {PGM1} und anschließendem CALL {Procedure-Pointer} kam die Meldung das rekursiver Aufruf nicht zugelassen ist. Ich frage mich nun wo liegt da der Unterschied zum herkömmlichen dynamischen CALL?
Offenbar ist es wohl nicht möglich wenn eine Aufrufkette von PGM1 -> PGM2 -> PGM3 -> PGM4 besteht direkt aus PGM4 zurück zum PC zu gehen. Man muss offenbar rückwärts durch alle Programme gehen bis zum Hauptprogramm (aufgerufen durch die External Procedure) um zurück zum PC zu kommen!?!? Oder gibt es doch eine Möglichkeit? (STOP RUN geht natürlich, aber dann ist die ganze ACTGRP weg)
Interesssant wäre z.B. die Möglichkeit von einer beliebigen Stelle in einem beliegen Cobol-Programm der RUN UNIT zurück zum PC zu verzweigen und nach Verarbeitung auf dem PC einfach mit der nächsten Programmzeile (oder auch einem ENTRY POINT) weiterzumachen.
Was mir auch noch unklar ist warum folgendes Szenario nicht funktioniert hat:
CRTCBLMOD PGM1
CRTCBLMOD PGM2
CRTPGM PGM1 mit Angabe von PGM1 und PGM2 als Module
Wenn man nun vom PC aus per External Procedure PGM1 startet und PGM1 versucht PGM2 aufzurufen (dynamischer CALL) dann wird PGM2 nicht gefunden (Auflösung nicht möglich ...)

Habe dann immer CRTCBLMOD PGM1, CRTCBLMOD PGM2, CRTPGM PGM1 und CRTPGM PGM2 gemacht. Dann funktionierte es. Ist das die normale Vorgehensweise?



Das mit dem direkten SQL-Programm ist sicher mittel- bis langfristig die bessere Lösung. Denn das wäre definitiv eine Lösung die dann auch auf allen Datenbanken funktioniert. Vorraussetzung für eine gute Performance ist da sicherlich eine kritische Analyse der Datenzugriffe und einer vernünftigen Anpassung.

Vermutlicherweise wird dennoch eine Lösung ohne Umsetzung der Dateizugriffe auf SQL-Basis nötig werden, da diese Lösung für uns einfach schneller fertigzustellen wäre und sich da ein Termindruck andeutet ...

Beste Grüße
Neptun