Hallo,

irgendeine Auswahl hast du nur im ILE bei der verwendung von Prototypen, sagst du da beim Parameter VALUE, dann geht er nur hin und es wird ein call by value generiert. In allen anderen Fällen hast du immer einen call by reference vor dirmit allen bereits diskutierten Konsequenzen.
Rückgabe von Parametern kann beim return erfolgen und dann kommt man in einer Zuweisung an das Ergebnis; im (free) RPG:

ergebnis = machwas(....);

wenn du da mehr als einen Wert zurück haben willst, muss dann halt eine Datenstruktur verwendet werden. An die Einzelwerte kommt man dann per Unterfeld wieder dran (da braucht man keinen %irgendwas. Unschön ist hierbei, dass eine DS für RPG letztlich ein Alfastring ist, aber rpg ist halt eine Schmuddel Programmiersprache und ich finde das noch eine der kleineren Übel.
Sichtbar sind die einzelnen Parameter und Variablen in Abhängigkeit ihrer Definition, wobei bei der Übergabe von Referenzen Seiteneffekte entstehen (die man ja gerade für Parameter Rückgabe nutzt).

mfg

Dieter Bender

Zitat Zitat von BUG
Also, wenn ich euch beide richtig verstehe, werden laut Fuerchau I/O-Parameter generell per Referenz uebergeben? Dann würde ich also eine Adresse übergeben, mir daher den Wert besorgen, eine Verarbeitung vornehmen und dann das Ergebnis (direkt) auf die Speicheradresse schreiben, so gesehen also keinen Rückgabewert im eigentlichen Sinne (Return) haben?

Und nach Dieter geht beides, sowohl per Adresse als auch per Wert, mit Tendenz zu call by value?
Außerdem gehst du bem Thema Sichtbarkeit auch wirklich von externen Programmen aus, oder?


@Fuerchau, wie ist das gemeint mit der Eindeutigkeit? Wenn ich einen numerischen Wert als teil der DS hätte, würde ich trotzdem einen String zurückbekommen -> weitere Verarbeitung erst nach erneuter Umwandlung in ursprünglichen Datentyp? Ich bin da vielleicht etwas nachlässig, aber ich finde die Vorstellung nicht so schlimm! Ich mein, so BI-Functions wie %Char gibt's ja auch nicht ohne Grund, oder?